Mittwoch, 28. Januar 2015

The Imitation Game

Alan Turing, ein genialer Mathematiker der den zweiten Weltkrieg gewann...! Morten Tyldum's The Imitation Game erzählt die beeindruckende Geschichte um die Entschlüsselung des Unmöglichen - Enigma. 

Alan Turing gehört zu den besten Mathematikern seiner Zeit und wird mit einem streng geheimen Auftrag vertraut - die Entschlüsselung der Nazi-Maschine Enigma. Während seine Mitstreiter Tag ein Tag aus versuchen die Nazi-Codes zu knacken, arbeitet Turing an einer Maschine, die innerhalb kürzester Zeit alle Möglichkeiten von Enigma durchspielen und die Codes entschlüsseln kann. Leider ist nur er selber auch davon überzeugt, dass die Maschine wirklich funktionieren wird und so rückt er zunehmend ins Abseits. Doch nach jahrelanger Arbeit gelingt ihm plötzlich das Unglaubliche...!

The Imitation Game überzeugt auf ganzer Ebene und erzählt die spannende und bisher unerwähnte Geschichte um das Geheimnis Enigma und den genialen Mathematiker Alan Turing. Der Film schafft es, die Persönlichkeit Turing eindrucksvoll und emotional in Szene zu setzen. Allen voran dank der phänomenalen schauspielerischen Leistung durch Benedict Cumberbatch - zu recht für den Oscar in der Kategorie bester Hauptdarsteller nominiert. Der Film unterhält, weckt Emotionen und lehrt einem zusätzlich ein wichtiges Kapitel der Weltgeschichte (auch wenn laut der britischen Historikerin Alex von Kunzelmann nicht alle Details der Wahrheit entsprechen). Abgerundet wird der Film durch seinen wundervollen Soundtrack (ebenfalls für den Oscar nominiert). 

Fazit: ein spannendes Stück Geschichte, welches u.a. auf Grund der tollen schauspielerischen Leistung mehr als sehenswert ist!


Bewertung:

                     
5 von 6

by Flo

Montag, 19. Januar 2015

St. Vincent

Ein mürrischer, unsympathischer alter Nachbar wird zu einer der wichtigsten Personen im Leben eines kleinen Jungens. Der emotionale Buddy - Movie St.Vincent, von Theodore Melfi überzeugt durch seine Mischung aus schwarzem Humor, Emotionalität und einem tollen Schauspielerensemble - allen voran: Bill Murray. 

Maggie und der kleine Oliver entfliehen ihrem bisherigen Leben und ziehen in ein Häuschen neben den eigenwilligen und nicht sonderlich sympathischen Vincent. Als Oliver eines Tages ohne Schlüssel, Geld und Kleidung von der Schule kommt und somit vor verschlossenen Türen steht, sucht der Junge Zuflucht bei eben diesem Nachbarn Der spiel- und alkoholsüchtige Vincent wittert seine Chance und bietet seinen Dienst als Babysitter an. Fortan lernt der kleine Oliver das Leben von einer anderen, etwas eigenwilligen Seite kennen...!

St. Vincent lebt von einem wunderbar harmonierenden Schauspielerpaar. Bill Murray und der kleine Jaeden Lieberher überzeugen auf ganzer Linie. Besonders Bill Murray zeigt auf seinen alten Tagen nochmal was wirklich in ihm steckt. Die Story ist zwar nicht unbedingt die Entdeckung des Feuers, schafft es aber trotzdem, durch seine gute Umsetzung, sehr zu unterhalten. Besonders die Mischung aus Witz und Emotionalität hält den Film stets auf einem perfekten Level und so könnte man sich diese schrullige Beziehung der Beiden ewig anschauen. 

Fazit: Tolle Unterhaltung, mit einigen großen Lachern und viel Gefühl. Einzig eine Frage bleibt zurück: wo ist die Oscarnominierung für Bill Murray??


Bewertung:

                               
5 von 6


by Flo

Mittwoch, 7. Januar 2015

Die Entdeckung der Unendlichkeit


Ein Verstand wie kaum ein Zweiter und eine Krankheit die schlimmer kaum sein könnte. Die Entdeckung der Unendlichkeit von James Marsh erzählt die Geschichte eines genialen Physikers, der die Welt veränderte: Stephen Hawking. 

Als der angehende Doktor und Cosmologe Stephen Hawking die Diagnose einer unheilbaren Krankheit und einer Lebenserwartung von noch maximal zwei Jahren erhält, bricht für ihn die Welt zusammen. Nichts wird jemals mehr normal sein...! Doch dank der unbändigen Liebe und Hingabe seiner Freundin und späteren Frau Jane entwickelt Stephen einen beneidenswerten Willen zu leben und widersetzt sich kämpferisch jeder ärztlichen Diagnose! 

Der Film beeindruckt auf vielerlei Ebenen. Während man fasziniert von einer solch starken und intelligenten Persönlichkeit wie Stephen Hawking ist, vergisst man gleichzeitig, dass es sich auf der Leinwand um einen Schauspieler handelt und nicht um Hawking selber. Was Eddie Redmayne in diesem Film abliefert übersteigt jegliche Vorstellung und gehört zu den besten schauspielerischen Leistungen der letzten Jahre! Hinzu kommen eine ebenso toll agierende Felicity Jones und ein wundervoller Soundtrack der die Emotionen, die diesen Film umgeben eindrucksvoll verstärkt. Das Leben eines so bedeutenden Mannes mit viel Gefühl, Witz und filmischen Raffinessen in zwei Stunden zu packen verdient großen Respekt!


Fazit: ein auf ganzer Linie faszinierender und überzeugender Film der allerdings nicht für die breite Masse gedacht ist. Definitiv oscarreif! 


Bewertung:

                

5,5 von 6


by Flo

Montag, 29. Dezember 2014

Der Hobbit - Die Schlacht der fünf Heere

Und so endet also eine Ära...! Mit dem letzten Teil der Hobbit Trilogie - Die Schlacht der fünf Heere müssen wir Abschied von Mittelerde nehmen. Das der letzte Teil von Peter Jackson leider zu den Schlechtesten der Mittelerde Saga gehört ist nur zu schade...!

Der Drache Smaug ist frei und es dürstet ihn nach Rache. Ziel ist die Seestadt und deren Einwohner. Währenddessen verfällt der Anführer der Zwerge Thorin dem Bann des Goldes und verliert zunehmend die Kontrolle. Als plötzlich ein Heer von Elben, Zwergen, Menschen und Orks vor den Toren des Berges stehen scheint die Situation ausweglos und so liegt es erneut in den Händen Bilbos, alles zum Guten zu wenden. 

Es ist der Abschluss einer fantastischen Welt die uns Peter Jackson eindrucksvoll auf die Kinoleinwände zauberte. Mit dem Herrn der Ringe schuf er eine Saga, welche noch über Jahre hinweg beeindrucken wird. Das Jackson das Selbe auch mit der Hobbit schaffen werde, war von Beginn an fraglich und geriet durch die Aufteilung in drei Teile zunehmend unter Zugzwang.  Während der erste Teil sowohl in Bezug auf Spannung, Optik und besonders dank Gollum positiv überraschen konnte und auch der zweite Teil, bis auf den viel zu langgezogenen Schluss, noch gute Ansätze hatte, ist das "großen Finale" leider eine große Enttäuschung. Das die ursprüngliche Story nicht viel Inhalt hergeben wird war jedem von Beginn an klar und das drei Teile mindestens einer zu viel sein wird auch. Trotzdem waren die Erwartungen an den letzten Teil so hoch, dass jeder Zuschauer eine filmische Explosion zum Abschluss erwartete...! Das man hierbei auf der Strecke bleibt ist äußerst ungenügend. Die Welt um Mittelerde hat mehr als ein langatmiges Ende verdient, welches viele Fragen zurück lässt, wenig interessante Dialoge besitzt und auf eine Schlacht fokussiert ist, die an Spektakel doch schwer zu wünschen übrig lässt...! Das die Schlacht der fünf Heere natürlich trotz allem ein solider und optisch toller Film geworden ist, sollte nicht außer Acht gelassen werden. Sehr positiv bleibt vor allem das emotionale Abschlusslied "the last goodbye" von Billy Boyd zu erwähnen!


Fazit: und so bleibt einem kaum etwas anderes übrig als dieses Ende hinzunehmen und zu sagen "ich will nicht sagen weinet nicht, denn nicht alle Tränen sind von Übel...!"


Bewertung:

              

4 von 6


by Flo

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Kevin allein zu Haus


Als Macaulay Culkin noch süß war...! Etwa 24 Jahre ist es nun her als Kevin allein zu Haus in den Kinos lief und die Zuschauer zum lachen brachte. Auch heute noch zählt der Film zu den Komödien-Klassikern, besonders zur Weihnachtszeit.


Kurz vor der großen Reise nach Paris äußert der 8-jährige Kevin einen Wunsch den er schon bald bereuen sollte: "Hoffentlich sehe ich nie wieder einen von euch Idioten!!!" Als Kevin am nächsten morgen in einem leeren Haus aufwacht und registriert das sein Wunsch in Erfüllung gegangen ist, ist er zunächst voller Freude und kann endlich die Dinge tun, die er schon immer tun wollte. Seine Freude ist jedoch nur von kurzer Dauer denn die beiden "feuchten" Banditen Harry und Marv haben es genau auf sein Haus abgesehen. Als Kevin feststellen muss, dass er auf sich alleine gestellt ist, entschließt er sich dazu, das Haus nicht kampflos aufzugeben...!

Kevin allein zu Haus ist eine erfrischende Komödie über einen Dreikäsehoch, der sich eindrucksvoll seinen Ängsten stellt und den Banditen Harry (verkörpert vom einzigartigen Joe Pesci) und Marv das Fürchten leert. Selbstverständlich darf man hier keine realistische Komödie erwarten, da die beiden Banditen ansonsten schon recht schnell nicht mehr unter uns weilen würden. Trotzdem bietet der Film, insbesondere in der Vorweihnachtszeit, viel Spaß und wird auch nach mehrmaligem Sehen nicht langweilig. Die zusätzlich integrierte anspruchsvolle Botschaft rundet den Film von Chris Columbus (u.a. verantwortlich für die Goonies und Harry Potter 1 + 2) angenehm ab.

Fazit: Ein lustiger Film über Familie, Furcht und den ungebrochenen Willen eines 8-jährigen, der auch heutzutage noch überzeugen kann. Definitiv sehenswert!


Bewertung:

                            

5 von 6


by Flo

Dienstag, 2. Dezember 2014

Kill the Boss 2

Etwa drei Jahre ist es nun her als die drei Freunde Nick, Dale und Kurt auf spaßige Art und Weise versuchten, ihre Bosse aus dem Weg zu räumen. Diesmal sind sie als Neugründer und Entwickler des "Shower-Buddys" in der Fortsetzung Kill the Boss 2 erneut zu sehen.

Als Neugründer hat man es bekanntlich sehr schwer und so können es die drei Freunde kaum glauben als ihnen der erfolgreiche Geschäftsmann Bert Hanson (gewohnt souverän verkörpert durch Christoph Waltz) ein Angebot macht, das sie nicht ablehnen können...! Das jenes Angebot jedoch Teil eines bösartigen Plans ist, hätten die drei natürlich nie gedacht. Fortan sitzen sie vor einem großen Haufen Schulden und es gibt nur einen Weg aus der Misere: Kidnapping! Natürlich läuft dabei nicht alles nach Plan aber das versteht sich vermutlich von selbst...

Kill the Boss 2 hat, wie bereits der erste Teil einige Lacher vorzuweisen und gilt als solide Fortsetzung. Natürlich darf man weder eine anspruchsvolle noch eine komplett neuartige Komödie erwarten. Für eine entspannte Abendunterhaltung mit einigen lustigen Szenen und absolutem Staraufgebot (u.a. Kevin Spacey, Jamie Foxx, Christoph Waltz und Jennifer Aniston) reicht es aber allemal!

Fazit: Wer Kill the Boss mochte wird auch Kill the Boss 2 mögen! Eine Komödie die von ihren abgedrehten Charakteren lebt und einige Lacher parat hält!


Bewertung:

                  

4 von 6


by Flo


Mittwoch, 26. November 2014

Tribute von Panem - Mockingjay Teil 1

Katniss Everdeen ist zurück und bereit für die Revolution gegen Präsident Snow. Der dritte Teil der Tribute von Panem Reihe: Tribute von Panem - Mockingjay Teil 1 muss einiges an Action einbüßen und erscheint vielmehr als Zwischengeschichte, die auf ein furioses Ende hindeuten soll. 

Nachdem Katniss im zweiten Teil der Tribute von Panem Reihe die Hungerspiele zerstören konnte, wird sie in District 13 geführt und zum Gesicht der anstehenden Revolution gegen Präsident Snow gemacht. Während sie zu Beginn nur bedingt davon überzeugt ist, entscheidet sie sich schon bald, unter anderem auf Grund der Gefangenschaft von Peeta, die Symbolfigur (Spotttölpel) der Revolution zu werden. Fortan findet sich Katniss immer wieder in Zweifeln wieder und fokussiert sich in erster Linie auf die Freilassung Peetas. 

Während die ersten Teile noch von den Hungerspielen lebten, spezialisiert sich der neueste Teil hauptsächlich auf den Aufbau der Revolution. Kein Wunder das hierbei die Action etwas zu kurz kommt und sich die Geschichte vielmehr auf die Gefühlslage von Katniss (erneut überzeugend durch Jennifer Lawrence dargestellt) konzentriert. Dementsprechend fehlt es dem Film ein wenig an Spannung und man kann von einem klassischen Zwischenteil sprechen. 

Fazit: Es stellt sich erneut die Frage, weshalb der letzte Teil in zwei Teile aufgeteilt werden musste. Die Geschichte leidet leider etwas darunter und so bleibt abzuwarten, was uns im letzten Teil der Reihe erwartet. Der Film ist, besonders für alle die bereits die ersten Teile gesehen haben trotzdem sehenswert. Außerdem ist es (leider) die letzte große Rolle des in diesem Jahr verstorbenen Philip Seymour Hoffman und so sollte man sich die Gelegenheit, ihn ein letztes mal auf der Kinoleinwand zu sehen, nicht entgehen lassen. 


Bewertung:


            

4,5 von 6


by Flo